Obst- und Gartenbauverein Arnstorf e.V. Impressum/Datenschutz Impressum/Datenschutz Impressum/Datenschutz Kontakt Kontakt Kontakt P r e s s e Intern Intern Intern
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Selbst gemachte Supererde und zwei Inseln Trotz ausgefallener Jahreshauptversammlung: OGV Arnstorf blickt auf ereignisreiches Jahr zurück Arnstorf. Viel erlebt haben die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Arnstorf in den vergangenen zwölf Monaten, ehe die Corona-Krise den größten Teil ihrer Aktivitäten ausgebremst hat. Auch die für Ende April angesetzte Jahresversammlung fiel dem Veranstaltungsverbot zum Opfer. Dennoch blickt Schriftführer Bernhard Bednara zurück, um die Gartler an die schönen Erlebnisse des vergangenen Jahres zu erinnern. Zunächst erlebten die Mitglieder im Mai einen Kurs mit Edmund Schäffler zur Herstellung von Terra-Preta- Erde im Obstlehrgarten an der John-F.-Kennedy-Straße. Informationen darüber, wie angereicherte Holzkohle das Bodenleben positiv beeinflusst, lockte Teilnehmer aus der ganzen Region an, darunter auch interessierte Landwirte. Aufmerksam verfolgten die Teilnehmer die Verkohlung in einem von OGV-Vorsitzendem Xaver Pongratz konstruierten Behälter, der den Mitgliedern des Vereins künftig zur Verfügung steht.

Wie Terra-Preta-Erde entsteht lernten die Teilnehmer bei einem Kurs

von Edmund Schäffler (Mitte, vorne). Wie Vorsitzender Xaver Pongratz

(2. von links) hörten alle gespannt zu.

Gut angekommen ist auch ein Kurs über die richtige Grünarbeit an Weinreben mit Richard Bloos. Zum Abschluss wurde dessen echt "Arnstorfer Wein" verkostet. Den richtigen Winterschnitt demonstrierte er bei einem weiteren Kurs im Februar. Dabei waren die Gartler mit Rädern bei der XperBike-Sternfahrt und mit einem Pferdegespann samt Heuwagen und etwa 50 Mitgliedern beim Umzug des Mittelalterfests. Das Heu war zuvor im Obstlehrgarten selbst gemacht worden. Aktiv war der Verein außerdem beim Volksfestauszug, beim Ferienprogramm mit 14 Kindern und beim Jahresausflug, der auf die Chiemsee-Inseln führte. In vollen Zügen genossen haben die Gartler den Ausflug zum Chiemsee im vergangenen Jahr. Die für heuer geplante Tour nach Ingolstadt muss leider ausfallen. −Fotos: red Wie es grundsätzlich alle Mitglieder bayerischer Gartenbauvereine tun können, hat Vereinsmitglied Edmund Schäffler seine grüne Oase in Lampersdorf von der bayerischen Landesvereinigung Gartenbau als Naturgarten zertifizieren lassen. Zuvor nahm Kreisfachberater Bernd Hofbauer das Areal gründlich unter die Lupe und prüfte, ob alle Kriterien erfüllt sind. Der erste Obst-Presstag fand Anfang Oktober bei Familie Hager in Petersdorf statt. Die Mitglieder konnten ihr eigenes Obst zu Saft pressen, pasteurisieren und in Bag-in-Box-Beutel füllen. Im Herbst schaute außerdem Mostkönigin Carola Lehner im Obstlehrgarten vorbei, beim Allerseelenmarkt wurden Pflanzen getauscht und Sauerkraut hergestellt. Die Theorie des richtigen Baumschnitts erläuterte Xaver Pongratz bei einem Vortrag samt Praxisdemonstration im März. Viele Arbeitsstunden haben die Mitglieder wieder in die Pflege des Schulgartens und des Obstlehrgartens investiert. Der besondere Dank des Vereins dafür gilt Anita Lindner und Josef Able. Einen Fixpunkt jedes Jahres bietet im Frühjahr eine Aktion des Vereins, bei dem in der Gemeinde der jeweilige "Baum des Jahres" gepflanzt wird. Eine Robinie soll daher am Radweg nach Simbach auf Höhe von Sichenpoint bei der Familie Kreipl in die Erde. Das Pflanzen wurde vorerst auf 9. Mai verschoben. Als nächsten Termine wären vorgesehen am 6. Juni die "Grünarbeit an Weinreben" mit Richard Bloos, Teilnahme an der Xper-Bike-Sternfahrt am 5. Juli, Teilnahme am Ferienprogramm der Gemeinde im August, Herbstversammlung am 17. Oktober, im Oktober Obst-Presstage bei der Familie Hager in Petersdorf und die Pflanzentauschaktion am 8. November. Bereits fix absagen muss der Verein den für 15. August geplanten Jahresausflug nach Ingolstadt, zumal die Landesgartenschau dort auf 2021 verschoben worden ist. Die schönsten Wildblumen gesuchtStattfinden soll dagegen ein Wildblumenwettbewerb, für den sich die Mitglieder bei Vorsitzendem Xaver Pongratz anmelden können. Dann gibt es für jeden Teilnehmer kostenlos ein Samenpackerl mit Wildblumen für etwa 15 Quadratmeter. Diesen Samen muss der Teilnehmer in seinem Garten aussähen. Bei der Herbstversammlung am 17. Oktober werden die Wildblumenwiesen ausgewertet und prämiert. Die ersten drei Plätze erhalten eine kleine Überraschung und eine Ehrenurkunde. Das Teilnahmeblatt gibt es auch unter www.ogv-arnstorf.de unter "Aktuelles". Obwohl die Aktionen des Vereins derzeit noch recht begrenzt bleiben müssen, kann man Neumitglied werden. Derzeit gebe es sogar eine Aktion des Bezirksverbandes, durch die sich Neuzugänge den ersten Jahresbeitrag sparen können. Die Anmeldung ist ebenfalls über die Internetseite der Arnstorfer Gartler möglich, nämlich unter "Unser Verein" – "Ausdrucke". Auf der Seite gibt es auch Informationen zum Projekt "Vielfaltsmacher" des Landesverbands. Noch ein Blick auf die Finanzen: Kassiererin Patrizia Stadler konstatiert für 2019 einen Überschuss von 166,72 Euro. − red
2019 2019
Eine Robinie als "Coronabaum" Obst- und Gartenbauverein pflanzt wieder aktuellen Baum des Jahres Arnstorf. Der Obst- und Gartenbauverein Arnstorf hat den Baum des Jahres, die Robinie, als "Coronabaum" gepflanzt. Damit folgt der Verein einer guten Tradition, denn jedes Jahr setzt er ein Exemplar des aktuellen Baums des Jahres an geeigneter Stelle ein.Seit einigen Jahren pflanzt der Verein entlang des Radweges in Höhe von Sichenpoint eine Baumreihe auf einem Wiesenstreifen der Familie Kreipl, die diesen dankenswerter Weise dafür zur Verfügung stellt und auch das Eingießen der jungen Bäume bei trockenen Verhältnissen übernimmt. Sie gruben das Pflanzloch: Stefan Hendel und Bernhard Bednara (rechts) Auch im Jahr des Coronavirus soll die Natur nicht zu kurz kommen und so wurde die Robinie unter Einhaltung der Abstandsregeln gepflanzt. Am Pflanzort trafen sich zunächst Stefan Hendel und Bernhard Bednara, um das Pflanzloch zu graben, eine Stunde später pflanzten dann Xaver Pongratz und Ludwig Esterl die Robinie. "Durch diese Vorgehensweise konnten die Abstandsregeln ohne Probleme eingehalten werden", teilt der Verein mit. Sie pflanzten die Robinie bei Sichenpoint: Xaver Pongratz (links) und Ludwig Esterl Die Robinie polarisiert: Einerseits ist sie Hoffnungsträger im klimabedingten Waldumbau – andererseits ist sie eine invasive Baumart, die Naturkleinode bedroht. "Zarte Fliederblätter und duftend weiße Blütenstände, die von zuweilen bizarr verzweigten Kronen herabhängen und helle Tupfer in die sommerlichen Wälder zaubern – wer könnte von dieser Schönheit etwas Schlechtes denken?", fragt der Verein. Und doch: "Mit Robinia pseudoacacia hat das Kuratorium Baum des Jahres eine Baumart gewählt, die die Gemüter von Naturschützern, Städteplanern und Forstleuten in Wallung bringt", zitiert der OGV die neue Deutsche Baumkönigin, Charlotte Baumann. Die vor über 300 Jahren in Mitteleuropa eingeführte Robinie sei für die heimische Flora eine Konkurrenz, denn sie sei eine Meisterin im Besiedeln der unwirtlichsten Lebensräume. Zwar sei der Anteil von Robinien in deutschen Wäldern mit etwa 0,1 Prozent gering, doch wo die Baumart sich etabliere, sei sie nahezu unverwüstlich. Und doch könnte die kontrovers diskutierte Art laut OGV bei fortschreitender Klimaerwärmung erneut Hoffnungsträgerin werden: Salz- und immissionstolerant, kommt sie gut mit städtischem Klima und schwierigen Bodenverhältnissen zurecht. Als Bienenweide sei sie in Zeiten des Insektensterbens eine bedeutende Protagonistin in der Gewinnung von Honig und spiele so eine wichtige Rolle bei der Bestäubung anderer Arten. Damit die Robinie bei der Mischung klimastabiler Wälder eine Rolle spielen könne, sei weitere intensive forstwissenschaftliche Forschung notwendig. Nachdem die Pflanzstelle an der ehemaligen Bahnstrecke Arnstorf – Landau a. d. Isar liegt, wo der Boden sehr kiesig und mit Schotter versehen ist, eignet sich hier die Robinie besonders gut. "Wir wünschen ihr auch in Coronazeiten ein gutes Wachsen", so die OGV-Verantwortlichen. – red
In der Karawane über Feld und Flur Ferienkinder genießen Alpakaführung mit dem Obst- und Gartenbauverein Arnstorf Arnstorf. Ein sicher unvergessliches Erlebnis hat der Obst- und Gartenbauverein den Teilnehmern am Ferienprogramm des Marktes Arnstorf verschafft: ein Spaziergang mit Alpakas.
Alpakas mit Kindern und rechts: Xaver Pongratz, 3te von rechts Andrea Hager
Das klassische Ferienprogramm mit Naturspaziergang, Nistkästenbau und Brotzeit wagte sich der Verein in der Corona-Zeit nicht durchzuführen, da hier die Abstandsregeln schwierig umzusetzen gewesen wären. Vereinsmitglied Andrea Hager aus Petersdorf bei Arnstorf schlug daher einen Spaziergang durch die Natur um Petersdorf mit ihren Alpakas vor. Und so kam es dann auch. Am Alpakahof der Familie Hager trafen sich die Kinder. Nach einer Einweisung über die Abstandsregeln gingen die Teilnehmer mit Begeisterung mit den Alpakas an der Leine über Feld und Wiesen in das Waldgebiet Brand. An einer kleinen Furt konnten die Alpakas ein Bad nehmen und sich an diesem sonnigen Tag abkühlen. An einem Weiher legten Mensch und Tier eine kurze Pause ein. Die Kinder lernten eine Menge über die dort blühenden Wildblumen. Nächster Anlaufpunkt war ein Biotop, in dem die Biber am Werk waren und auch einige Bäume gefällt hatten, die an Ort und Stelle verbleiben. Die Pflanzen im Biotop wurden ebenfalls vorgestellt. An staubigen Stellen nahmen die Alpakas auch ein Staubbad, ehe es zurück in den Stall ging. Dort durften die Kinder die Tiere noch füttern und dem kleinsten der Alpakas sogar die Milchflasche geben.− red