Obst- und Gartenbauverein Arnstorf e.V. Impressum/Datenschutz Impressum/Datenschutz Impressum/Datenschutz Kontakt Kontakt Kontakt P r e s s e Intern Intern Intern 2017 2015 2016 2016 2018 2018 2019 2019 2020 2021 2022 2023 2023 2024 2024 2025 2025
Zu den Presseberichten
2013 2014 Aktuell Neue Kindergruppe beim Obst- und Gartenbauverein Arnstorf gegründet Unter dem Dach des Obst- und Gartenbauverein Arnstorf e.V. haben die Betreuerinnen Christina Winkler, Katharina Hilz und Barbara Regirt eine neue Kindergruppe ins Leben gerufen. Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter von vier bis acht Jahren und soll spielerisch Naturwissen sowie Freude am Gärtnern vermitteln.  Zum ersten Kennenlernen trafen sich die Betreuerinnen gemeinsam mit insgesamt 16 Kindern in Hochwimm. Dort erwartete die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein abwechslungsreicher und lehrreicher Nachmittag.  So banden die Kinder anfangs gemeinsam Palmbuschen und lernten etwas über die Weidekätzchen. Ebenfalls wurden Eier aus Holz gestaltet, die entweder mit Acrylfarben bemalt oder mit Eierschalen verziert wurden. Darüber hinaus pflanzten die kleinen Gärtnerinnen und Gärtner Frühlingsblüher in Muffinsförmchen und konnten so ihre eigene kleine Pflanzenkreation mit nach Hause nehmen.  Nach dem erlebnisreichen Tag traten die Kinder mit vielen neuen Eindrücken den Heimweg an – und einer besonderen Aufgabe: Bis zum nächsten Treffen sollen sie sich Gedanken über einen passenden Namen für ihre neue Kindergruppe machen. Beim kommenden Treffen wird dann gemeinsam über die Vorschläge abgestimmt. Die Kinder mit den Betreuerinnen links Christina Winkler, rechts Katharina Hilz
Verkostung und Feuer Mostfest mit Mostprämierung des Obst- und Gartenbauvereins Arnstorf Der Obst- und Gartenbauverein Arnstorf lud kürzlich zu einem Mostfest mit Mostprämierung ein, das zahlreiche Mostfreunde in geselliger Runde zusammenbrachte. Der 1. Vorsitzende Xaver Pongratz begrüßte die Gäste, besonders willkommen hieß er die Mostkönigin Martina Neumaier, die stellvertretende Kreisvorsitzende Juliane Eder, den Kreisfachberater Bernd Hofbauer, die Landtagsabgeordnete Mia Goller sowie den zweiten und dritten Bürgermeister Konrad Stadler und Martin Stömmer. Im Mittelpunkt des Festes stand die Prämierung der eingereichten Moste. Insgesamt zwölf Proben wurden von einer siebenköpfigen Jury verkostet und bewertet. Dieser gehörten Konrad Stadler, Martin Stömmer, Bernd Hofbauer, Mostkönigin Martina Neumaier, Roland Hofbauer, Roland Girnghuber und Franz Bruckmeier an. Die Probiergläser wurden von Vorsitzendem Xaver Pongratz nummeriert und ohne Kenntnis der Herkunft an die Jurymitglieder ausgegeben. So konnte jeder Most objektiv beurteilt werden. Zwischen den einzelnen Verkostungsrunden wurden die Geschmacksnerven der Jury mit Wasser, Brot und Käse neutralisiert. Nach jedem Durchgang gaben die Juroren ihre Bewertungen ab, die vom Schriftführer Bernhard Bednara dokumentiert wurden. Nach einem rund zweistündigen Probiermarathon stand schließlich der Sieger des Mostwettbewerbs fest. Den 1. Platz belegte Josef Müller, den 2. Platz Xaver Pongratz und den 3. Platz Georg Altmann. Die Sieger erhielten jeweils einen Brotzeitkorb und wurden von der Mostkönigin Martina Neumaier beglückwünscht. Das Mostfest bot damit nicht nur eine Plattform für den Vergleich regionaler Erzeugnisse, sondern auch einen geselligen Rahmen für den Austausch unter den Teilnehmern. Die Jury v.l.: Roland Hofbauer, Roland Girgnhuber, Franz Bruckmeier, Konrad Stadler, Martin Stömmer, Bernd Hofbauer und Mostkönigin Martina Neumaier
Siegerehrung v.l.: 1. Platz: Josef Müller, 2. Platz: Xaver Pongratz, Mostkönigin Martina Neumaier und 3. Platz: Georg Altmann
Gartler pflanzen Zitterpappel in der der Au Arnstorf. Der Obst- und Gartenbauverein Arnstorf hat in der „Arnstorfer Au“ den Baum des Jahres, die Zitterpappel, gepflanzt. Als Standort wählte man einen Bereich am Weiher, wo zunächst das Pflanzloch ausgehoben wurde. Nachdem der Untergrund sehr kiesig war, wurde der Baum mit verbesserter Erde eingesetzt. Für eine optimale Entwicklung des Baumes wurde das Pflanzloch mit einem Wühlmauskorb versehen, stabile Stützpfähle eingeschlagen, und eine Informationstafel angebracht. Im Anschluss wurde der junge Baum mit Wasser direkt aus dem Weiher eingegossen. Die Pflanzaktion ließ sich Bürgermeister Christoph Brunner nicht entgehen. Der Baum wurde mit einer Spende der Firma Otto Stegmüller GmbH in Arnstorf finanziert. Die Zitterpappel gehört zu den auffälligsten heimischen Laubbäumen: Schon ein leichter Wind bringt ihre Blätter zum Flirren und verleiht ihr ein fast lebendiges, tanzendes Aussehen. Doch nicht nur ihre Erscheinung macht sie besonders – sie ist auch für viele Tiere und Pflanzen von großer Bedeutung. Als Pionierbaum besiedelt sie schnell offene Flächen, regeneriert geschädigte Wälder und bietet zahlreichen Arten einen Lebensraum. Mehr als 60 Schmetterlingsarten nutzen ihre Blätter als Futterquelle, Spechte zimmern Höhlen in das weiche Holz, und viele Singvögel finden hier Nahrung. Sie wächst auf frischen bis mäßig trockne, nährstoffreiche Böden und kommt vom Tiefland bis in Höhen von 2.000 Metern vor. Dank ihrer Fähigkeit, sich über Wurzelausläufer zu vermehren, kann sie nach Störungen wie Sturm oder Feuer rasch neue Bestände bilden. 
v.l.: Wigg Esterl, Xaver Pongratz, Stefan Hendel, Christian Oswald mit Sohnemann Theo und Bgm. Christoph Brunner
Veredelungskurs am 18. April 2026 Darum werden Obstbäume veredelt? Kurs des Obst- und Gartenbauvereins mit Vorsitzendem Xaver Pongratz Dies erklärte Vorstand Xaver Pongratz vom Obst- und Gartenbauverein Arnstorf mit Unterstützung von Beirat Ludwig Esterl im vereinseigenen Obstlehrgarten. Würde man einen Kirschkern in den Boden stecken, hätte der neue Baum nicht mehr die gleichen Merkmale wie die Mutterpflanze, da die Kirschblüte mit dem Pollen einer anderen Sorte bestäubt wurde. Man hätte also einen unbekannten Sämling - mit unbekannten Eigenschaften. Auch die Vermehrung über einen Steckling ist schlicht nicht möglich, da dieser keine Wurzeln bildet. Deswegen werden Obstbäume meist veredelt. Nur durch die Veredlung können Ertrag und Wachstum kontrolliert werden. Wer im Handel  kauft, bekommt also eigentlich zwei Bäume in einem: Die Wurzeln stammen von der Unterlage, einem Obstbaum, der veredelt wurde. Das heißt, dass der Rest des Baumes zu einer anderen Sorte oder Art als die Unterlage gehört: Stamm, Krone und vor allem die Früchte zählen zu der gewünschten Obstsorte. Grundregeln für das Veredeln: Das Veredeln sollte niemals bei Regenwetter stattfinden. Ist es sehr feucht, ist die Gefahr größer, dass sich an den Schnittstellen Krankheitserreger ausbreiten. Arbeiten Sie deshalb auch unbedingt mit sauberer, scharfer Technik und vermeiden Sie, die Schnittflächen mit den Fingern zu berühren! Kündigt sich eine längere Trockenperiode an, so muss der Baum nach der Veredelung zusätzlich gewässert werden, um das Anwachsen zu erleichtern. Einen Baum zu veredeln lohnt sich, wenn eine ursprüngliche Obst-Sorte erhalten werden soll. Alle veredelten Bäume der gleichen Sorte sind genetisch identisch, wodurch Sorten über sehr lange Zeit erhalten werden können. der Edelreiser, also die Wunschsorte, nicht gut zum vorhandenen Boden passt, die Unterlage aber schon. Obstsorten trotz reichem Blütenflor kaum Früchte bringen. Wuchsstärke oder Widerstandskraft der gewünschten Obstsorte gegen Krankheiten gesteigert werden sollen. auf einem Baum z.B. mehrere Apfelsorten gewünscht werden, oder die gewünschte Obstsorte nicht auf einer gewollten Wurzelunterlage zu beschaffen ist. Xaver Pongratz zeigte den Teilnehmer verschiedene Veredelungsformen, wie das Kopulieren und das Veredeln hinter die Rinde. Beim Veredeln durch Kopulation werden zwei genau passende Schnittflächen an Unterlage und Edelreis zusammengefügt. Wichtigste Voraussetzung für eine Kopulation ist, dass Unterlage und Edelreis den gleichen Durchmesser haben. Unterlage und Reis werden im gleichen Winkel schräg zugeschnitten, so dass auf beiden das Kambium auf einer langelliptischen Schnittfläche frei liegt. Die Schnittfläche sollte etwa vier- bis achtmal so lang wie der Durchmesser von Edelreis und Unterlage sein. Mit jeweils einer Gegenzunge wird das Zusammenfügen der Zweige stabiler. Danach ist das Edelreiser auf 3 Augen einzukürzen und mit Bast oder Veredelungsband zusammenzufügen. Ludwig Esterl zeigte eine früher weit verbreitete Form, die Geißfußveredelung, die eine sehr stabile Form der Veredelung darstellt. Viele Fragen wurden von Xaver Pongratz und Ludwig Esterl beantwortet. An mitgebrachtem Material konnten die Teilnehmer die Veredelung üben, bevor mit den von Xaver Pongratz besorgten Edelreiser und Wurzelunterlagen der eigene Baum veredelt werden konnte. Zufrieden nahmen einige Teilnehmer ihren selbst veredelten Obstbaum mit nach Hause.
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Vorne v.l: Xaver Pongratz und Ludwig Esterl zeigen das Pfropfen von Edelreisern
Baumpflanzaktion am 25. April 2026 
Generalversammlung am 26. April 2026 Neue Kindergruppe vorgestellt Generalversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Arnstorf mit Vortrag Arnstorf. Im Gasthaus Oberwirt „Beim Kroaten“ fand die diesjährige Generalversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Arnstorf statt. 1. Vorstand Xaver Pongratz eröffnete die Versammlung und begrüßte neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern auch den 2. Bürgermeister Konrad Stadler, dass Sepp Able sowie den Referenten Josef Stöttner. Im Anschluss ließ Schriftführer Bernhard Bednara das vergangene Vereinsjahr in einem anschaulichen Bildervortrag Revue passieren. Kassiererin Gabi Golginger stellte den Kassenbericht vor, dem Kassenprüfer Konrad Stadler eine einwandfreie und vorbildliche Führung bescheinigte. Die anwesenden Mitglieder erteilten der Vorstandschaft daraufhin einstimmig die Entlastung. Vorsitzender Pongratz gab zudem einen Ausblick auf die kommenden Termine des Vereins. Geplant sind unter anderem ein Kurs zur Herstellung von Terra-Preta-Erde am 9. Mai, ein Vereinsausflug am 23. Mai zum Hopfenerlebnishof Stiglmaier in Attenhofen sowie zum Hofladen mit Hofcafé Röll in Abensberg (Sandharlanden). Weitere Programmpunkte sind ein Kurs zur Grünarbeit an Weinreben am 20. Juni, ein Sommerschnittkurs für Obstbäume am 29. August, die Obstpresstage Anfang Oktober bei Andrea Hager in Petersdorf sowie das traditionelle Krauteinhobeln am 8. November im Rahmen des Allerseelenmarktes. Xaver Pongratz gab bekannt, dass unter dem Dach des Obst- und Gartenbauvereins Arnstorf eine neue Kindergruppe gegründet wurde und stellte die Betreuerinnen Katharina Hilz, Christina Winkler und Barbara Regirt vor. Er bedankte sich bei ihnen für die Übernahme der verantwortungsvollen Aufgabe jeweils mit einem Blumenstrauß. Nach einer Kaffeepause folgte der Fachvortrag von Josef Stöttner zum Thema „Darf es ein bisschen wilder sein?“. Der zertifizierte Natur- und Landschaftsführer aus Mariakirchen begeisterte die Zuhörer mit einer kurzweiligen Präsentation über naturnahe Gartengestaltung. Unter dem Leitsatz „Das nächste Naturschutzgebiet ist Dein Garten“ erläuterte er, welche Elemente in einem naturnahen Garten nicht fehlen sollten. Dazu zählen insbesondere Blühflächen, Nistkästen, Insektenhotels, Trockenmauer, Totholzhaufen, Wasserstellen sowie heimische Stauden und Gehölze. In den eigenen Garten gehören auf jeden Fall kein Torf, kein Rasenmäher- Roboter und kein Laubsauger. Der Vortrag wurde mit großem Applaus gewürdigt. Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Versteigerung, bei der Versteigerer Robert Gerstl in gewohnt unterhaltsamer Weise zahlreiche Gartenartikel an die Anwesenden brachte und damit die Vereinskasse zusätzlich aufbesserte. v.l.: Xaver Pongratz, Christine Winkler, Katharina Hilz, Referent Josef Stöttner, Barbara Regirt